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RISIKOFELDER

Die für die Geschäftstätigkeit des Fresenius-Konzerns maßgeblichen Risikofelder stellen sich wie folgt dar:

Gesamtwirtschaftliches Risiko
Aus heutiger Sicht besteht für den Fresenius-Konzern hinsichtlich der globalen Wirtschaftsentwicklung kein wesentliches Risiko. Obgleich sich für das Geschäftsjahr 2009 das gesamtwirtschaftliche Wachstum insgesamt deutlich abschwächen sollte, erwarten wir für den Fresenius-Konzern eine wachsende Nachfrage nach unseren lebensrettenden und lebenserhaltenden Produkten und Dienstleistungen.

Risiken aufgrund wirtschaftlicher Rahmenbedingungen
Die jeweilige Risikosituation für die einzelnen Unternehmensbereiche ist auch von der Entwicklung der relevanten Absatzmärkte abhängig. Aus diesem Grund werden auch die politischen, rechtlichen und finanzwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sorgfältig beobachtet und bewertet. Darüber hinaus erfordert die fortschreitende Internationalisierung unserer Absatzmärkte, dass wir uns mit länderspezifischen Risiken auseinandersetzen.

Branchenrisiko
Von wesentlicher Bedeutung für den Fresenius-Konzern sind Risiken, die im Zusammenhang mit Veränderungen im Gesundheitsmarkt stehen. Dabei handelt es sich vor allem um die Entwicklung neuer Produkte und Therapien durch Wettbewerber, die Finanzierung der Gesundheitssysteme sowie die Kostenerstattung im Gesundheitssektor. In besonderem Maße trifft dies aufgrund des hohen Anteils am Gesamtumsatz auf den Absatzmarkt USA zu, wo z.B. Änderungen im Erstattungssystem unser Geschäft beeinflussen könnten. Ähnliches gilt für den Krankenhausmarkt in Deutschland. Das DRG-System (Diagnosis Related Groups) soll die Effizienz in den Krankenhäusern steigern und die Aufwendungen im Gesundheitssystem reduzieren. Die gesetzlichen Weiterentwicklungen des DRG-Systems werden durch das Unternehmen laufend überwacht. Diskussionen um die Beendigung der dualen Finanzierung im Krankenhausbereich werden ebenso beobachtet. Ein erheblicher Teil der Belegungen in den Kliniken wird durch gesetzliche Krankenkassen und Rentenversicherungsträger vorgenommen. Der Konzern ist daher besonders davon abhängig, dass die Verträge mit diesen Institutionen fortbestehen. Daher beobachten wir die gesetzgeberischen Aktivitäten nicht nur fortlaufend, sondern wir arbeiten auch initiativ mit den staatlichen Gesundheitsorganisationen zusammen. Insgesamt wollen wir über Leistungssteigerungen und Kostenreduktionen möglichen regulatorischen Risiken entgegenwirken.


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