Konzernlagebericht
Ertrags, Finanz- und Vermögenslage
Ertragslage ERTRAGSLAGE
Umsatz
Im Geschäftsjahr 2008 konnten wir den Konzernumsatz währungsbereinigt um 13% und zu Ist-Kursen um 9% auf 12.336 Mio € steigern (2007: 11.358 Mio €). Das organische Wachstum erreichte sehr gute 8%, Akquisitionen trugen 5% zum Umsatzanstieg bei.
Die Grafik zeigt die Einflüsse auf das Umsatzwachstum des Fresenius-Konzerns. Während wesentliche Effekte aus der Veränderung des Sortimentsmix nicht vorlagen, haben sich Preiseinflüsse im Bereich der Dialysedienstleistungen positiv ausgewirkt. Für die Zukunft sind wesentliche Veränderungen dieser beiden Größen nicht absehbar.
Europa und Nordamerika mit 45% bzw. 41% vom Gesamtumsatz sind die beiden stärksten Umsatzregionen des Konzerns, gefolgt von der Region Asien-Pazifik mit 7% sowie Lateinamerika und Afrika mit 5% bzw. 2%. In Deutschland erzielten wir 23% unseres Konzernumsatzes.
In Nordamerika stieg der Umsatz währungsbereinigt um 9%. Dies ist vor allem zurückzuführen auf ein organisches Wachstum von 5% und auf die erstmalige Konsolidierung von APP Pharmaceuticals. In Europa erreichten wir die Steigerung hauptsächlich durch ein organisches Wachstum von 9%. Erneut erzielten wir hohe organische Wachstumsraten in der Region Asien-Pazifik mit 17% sowie in Lateinamerika mit 18%. Details zur regionalen Umsatzentwicklung sind der untenstehenden Tabelle zu entnehmen.
Die Umsätze in den Unternehmensbereichen entwickelten sich wie folgt:
- Fresenius Medical Care erzielte im Geschäftsjahr 2008 einen Umsatz von 7.213 Mio € (2007: 7.093 Mio €). Hierbei wirkten sich Währungsumrechnungseffekte mit -6% aus. Das organische Wachstum betrug sehr gute 7%, Akquisitionen hatten einen Einfluss von 1%. Gute Steigerungen erzielte Fresenius Medical Care auf währungsbereinigter Basis sowohl bei Dialysedienstleistungen als auch bei Dialyseprodukten.
- Fresenius Kabi steigerte den Umsatz um 23% auf 2.495 Mio € (2007: 2.030Mio €). Das Unternehmen erreichte ein ausgezeichnetes organisches Wachstum von 9%. Nettoakquisitionen hatten einen Einfluss von 16%, darunter die Akquisitionen von APP Pharmaceuticals und Dabur Pharma. Währungsumrechnungseffekte beeinflussten die Umsatzentwicklung mit -2%. Sie ergaben sich vor allem durch die Abschwächung der Währungen in Großbritannien, Südafrika und Korea.
- Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 15% auf 2.123 Mio € (2007: 1.841 Mio €). Nettoakquisitionen trugen 10% zum Wachstum bei. Dies ist vor allem auf die Akquisition der Krankenhäuser Krefeld und Hüls zurückzuführen. Fresenius Helios erreichte ein sehr gutes organisches Wachstum von 5%. Grund für diese Entwicklung ist die deutlich gestiegene Fallzahl im Vergleich zum Vorjahr.
- Fresenius Vamed erzielte einen ausgezeichneten Umsatzanstieg von 28% auf 524 Mio € (2007: 408 Mio €). Akquisitionen trugen 5% zum Wachstum bei. Entkonsolidierungen wirkten sich mit 2% negativ aus. Im Projektgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 30% auf 336 Mio € (2007: 259 Mio €). Im Dienstleistungsgeschäft verbesserte sich der Umsatz um 26% auf 188 Mio € (2007: 149 Mio €). Der Auftragseingang im Projektgeschäft der Fresenius Vamed stieg um 8% und belief sich auf 425 Mio € (2007: 395 Mio €). Der Auftragsbestand stieg um 12% auf 571 Mio € (31. Dezember 2007: 510 Mio €).

