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Chancen ergreifen > für neue Märkte

Asien ist ein wichtiger Wachstumsmarkt für Fresenius Medical Care. Derzeit werden dort rund 620.000 Patienten mit chronischem Nierenversagen behandelt, und jedes Jahr kommen etwa 10 bis 11 Prozent hinzu. Das enorme Potenzial dieses Marktes werden wir weiter mit aller Kraft erschließen. Dabei bietet die hohe Nachfrage nach Dialysedienstleistungen erhebliche Chancen, unser Kliniknetzwerk in den asiatischen Ländern auszubauen.

Im Jahr 2008 hat Fresenius Medical Care einen Umsatz von 606 Mio US$ in der Region Asien-Pazifik erreicht. Ziel ist es, das hohe organische Wachstum fortzusetzen und den Umsatz im Jahr 2010 währungsbereinigt auf mehr als 800 Mio US$ zu steigern. 

FRESENIUS MEDICAL CARE IN ASIEN
  2008 2007 Veränderung
Umsatz (Mio US$) 606 541 12%
Mitarbeiter (31.12.) 3.558 3.095 15%
Dialysepatienten (31.12.) 9.158 7.789 18%
Dialysebehandlungen (Mio) 1,34 1,21 11%
Dialysekliniken (31.12.) 125 105 19%
 

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Chancen ergreifen > für mehr Wachstum

Mit der Akquisition von APP Pharmaceuticals hat Fresenius Kabi eine weltweit führende Rolle im Wachstumsmarkt der intravenös zu verabreichenden generischen Arzneimittel erreicht. APP Pharmaceuticals hat eine starke Zulassungspipeline vielversprechender Arzneimittel und mehr als 70 Produkte in der Entwicklung. Damit schaffen wir neues Wachstum.

Zugleich ergreifen wir die Chance, Produkte von Fresenius Kabi – insbesondere im Bereich der parenteralen Ernährung – in den USA zu vermarkten. Und wir planen, Produkte von APP außerhalb der USA zu vertreiben.

APP PHARMACEUTICALS IN ZAHLEN
  2008
Umsatz 777 Mio US$
EBITDA, bereinigt * 317 Mio US$
EBITDA-Marge, bereinigt * 40,8%
Mitarbeiter (31.12. Vollzeit) 1.487
Produktionsstätten 3
Produkte >100
Marktanteil ~17%
 

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Chancen ergreifen > für bessere Gesundheit

Der Anspruch von HELIOS lautet: höchste medizinische und pflegerische Qualität! Es liegt in unserer Hand, zum Wohle der Patienten modernste und nachprüfbar beste Diagnose- und Behandlungsverfahren zu bieten. Wir setzen auf hochwertige Medizin, die den aktuellen Stand der Wissenschaft repräsentiert, und leisten wesentliche Beiträge zu deren Weiterentwicklung. Die Qualität unserer Leistungen ist messbar.

Wichtiges Ziel ist es, bei allen gemessenen Qualitätskennzahlen besser als der Bundesdurchschnitt zu sein. Dies haben wir mit einer Sterblichkeitsrate (SMR) unter 1 u.a. bei den unten aufgeführten wichtigen Krankheitsbildern erreicht.

HELIOS-QUALITÄTSKENNZAHLEN
Krankheitsbild/
Standardisierte Mortalitätsrate (SMR)*
2008
SMR
2007
SMR
Herzinfarkt 0,73 0,79
Herzinsuffizienz 0,73 0,85
Schlaganfall 0,83 1,01
Hirninfarkt 0,81 0,99
Pneumonie 0,71 0,85
 

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Chancen ergreifen > für mehr Effizienz

Fresenius Vamed ist weltweit ein führender Anbieter im Bereich der Planung, Errichtung und des Managements von Gesundheitseinrichtungen. Die Vollständigkeit unserer Wertschöpfungskette und mehr als 25 Jahre internationale Erfahrung sind der Schlüssel dafür, dass wir Krankenhäuser in jeder Phase ihres Lebenszyklus effektiv unterstützen können und so zu deren wirtschaftlichem Erfolg beitragen. Jedes Projekt bietet uns aufs Neue die Chance, unsere Kompetenz unter Beweis zu stellen.

Krankenhäuser stehen vor der Herausforderung, ihre Effizienz zu steigern und Kosten einzusparen. Hierfür bieten wir umfassendes Prozess-Know-how und übernehmen medizintechnische Dienstleistungen und Managementaufgaben.

VAMED-DIENSTLEISTUNGEN
   
Serviceaufträge* für   140 Kliniken
  ~ 50.000 Betten
u. a.:  
AKH-Universitätskliniken Wien ~ 2.100 Betten
Charité Berlin ~ 3.200 Betten
Universitätsklinikum Hamburg-
Eppendorf
~1.370 Betten
Prince Court Medical Center,
Kuala Lumpur
~ 330 Betten
Al Ain Hospital, Abu Dhabi ~ 450 Betten
 

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BESCHAFFUNG

Wichtig für die Profitabilität von Fresenius ist eine effiziente Gestaltung der Wertschöpfungskette. Ein zentraler Bestandteil ist das globale Beschaffungsmanagement, das die Verfügbarkeit von Gütern und Dienstleistungen und die nachhaltige Qualität der in der Produktion eingesetzten Rohstoffe gewährleistet. Gerade in einem Umfeld, das von andauernden Einsparbemühungen auf Seiten der Kostenträger im Gesundheitswesen und von Preisdruck in den Absatzmärkten gezeichnet ist, spielt die Versorgungssicherheit und die Versorgungsqualität eine ausnehmende Rolle. Aus diesem Grund arbeiten wir beständig daran, Einkaufsprozesse zu optimieren, neue Einkaufsquellen zu erschließen und bestmögliche Preisgestaltung zu erreichen. Dabei müssen wir unsere hohe Flexibilität erhalten und zugleich unseren strengen Qualitäts- und Sicherheitsstandards gerecht werden.

Im Fresenius-Konzern werden die weltweiten Beschaffungsprozesse über zentrale Koordinationsstellen gemanagt. Kompetenzteams bündeln gleichartige Bedarfe und schließen weltweit Rahmenverträge ab. Dazu gehört auch die fortwährende Beobachtung der aktuellen Markt- und Preisentwicklung. Darüber hinaus regeln sie den Einkauf der einzelnen Produktionsstandorte und veranlassen Qualitäts- und Sicherheitskontrollen der Rohstoffe und Beschaffungsgüter. Im Jahr 2008 betrugen die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Leistungen 4.204 Mio € (2007: 3.769 Mio €).

in Mio € 2008 2007
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.668 3.266
Aufwendungen für bezogene Leistungen 536 503
Gesamt 4.204 3.769
   

Fresenius Medical Care

Fresenius Medical Care hat im Jahr 2008 den gestiegenen Beschaffungspreisen durch die Bündelung von Bedarfen entgegengewirkt. Dazu wurden eine Vielzahl von Rohstoffen und Materialien regionenübergreifend standardisiert; zudem nutzen wir verstärkt Bezugsquellen in Regionen mit für uns günstigen Wechselkursrelationen. In Nordamerika hat die Finanz- und Wirtschaftskrise teilweise zu deutlich höheren Preisforderungen seitens der Lieferanten geführt. Wir suchen weitere Zulieferer, um den Wettbewerb um unser Beschaffungsvolumen zu entfachen. Im Jahr 2008 haben wir die Beschaffungsprozesse weiter optimiert, um Kosteneinsparmaßnahmen zu realisieren. Außerhalb der USA wurde die Initiative „Purchasing Excellence“ weiterverfolgt. Ziel ist es, die Beschaffungsprozesse in Europa stärker zu zentralisieren, die Prozesse zu straffen und so Einsparungen zu erzielen. Bei großen Beschaffungsvolumen – wie Polysulfon, dem Material, aus dem die Fasern für Dialysatoren hergestellt werden – haben wir uns im Jahr 2008 intensiv nach Zweitlieferanten umgesehen, um unser Einkaufsvolumen zusätzlich abzusichern.

Fresenius Kabi

Die Einkaufsposition von Fresenius Kabi wurde durch neu akquirierte Gesellschaften im Jahr 2008 weiter gestärkt. Zudem wurde das Lieferantenportfolio optimiert und Produktspezifikationen zunehmend vereinheitlicht. Ferner formulierte Fresenius Kabi langfristige Strategien, die die Einkaufsposition in den relevanten Märkten verbessern.

Um Preiserhöhungen für Rohstoffe und Energien entgegenzuwirken hatte Fresenius Kabi frühzeitig die weltweite Bündelung von Bedarfen, auch gemeinsam mit anderen Fresenius-Gesellschaften, ausgeweitet. Ein Fokus lag im Jahr 2008 auf Synergieprojekten, z.B. für das Maisfolgeprodukt Dextrose und bei Prozessfiltern, die z. B. in der Produktion von Infusionslösungen eingesetzt werden. Fresenius Kabi nutzt Folgeprodukte aus Rohstoffen landwirtschaftlichen Ursprungs – neben Mais auch Milch – im Bereich der Infusionstherapien und der enteralen Ernährung. Bei dem Rohstoff Mais, der als Basisrohstoff für Maisfolgeprodukte eingesetzt wird, stieg der Preis im Jahresverlauf zeitweise deutlich an. Nach deutlichen Preiserhöhungen für Milchfolgeprodukte wurde die Angebotsmenge im Jahr 2008 ausgeweitet. Aufgrund dieser Entwicklung erzielte Fresenius Kabi hier gute Verhandlungsergebnisse. Für den Produktbereich Solution Filters wurde in Zusammenarbeit mit Fresenius Medical Care für das Jahr 2009 eine Ausschreibung für gemeinsame Bedarfe formuliert. Diese soll im Jahr 2009 zum Tragen kommen.