Der Fresenius Konzern
Die Unternehmensbereiche
Fresenius Medical Care Fresenius Medical Care hat sich im Jahr 2008 ausgezeichnet entwickelt. Der Umsatz stieg um 9%. Der Jahresüberschuss erhöhte sich um sehr gute 14%. Neben der positiven Entwicklung im Dialysedienstleistungsgeschäft ist auch das Produktgeschäft stark gewachsen.
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Dialyseprodukten und Dialysedienstleistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen. Im Jahr 2008 versorgten wir weltweit 184.086 Patienten in 2.388 Dialysekliniken. Die Zahl der Behandlungen ist um 5% auf 27,9 Millionen gestiegen. Unser umfassendes Produktportfolio liefern wir in mehr als 100 Länder. Auf allen Kontinenten garantiert unser Netz aus Produktionsstätten jederzeit eine sichere Versorgung der Patienten. Die größten Produktionsstandorte von Fresenius Medical Care befinden sich in den USA, in Deutschland und in Japan.
WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG
Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2008 um 9% auf 10.612 Mio US$ (2007: 9.720 Mio US$). Hierzu trug vor allem ein organisches Wachstum von 7% bei. Währungsumrechnungseffekte hatten einen positiven Einfluss von 1%. Währungsbereinigt betrug die Umsatzsteigerung 8%. Fresenius Medical Care erzielte 66% des Umsatzes in Nordamerika, 24% in Europa und 10% in den übrigen Regionen der Welt.
Vom Umsatz entfielen 73% auf Dialysedienstleistungen und 27% auf Dialyseprodukte. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen stieg um 7% auf 7.737 Mio US$ (2007: 7.213 Mio US$), der mit Dialyseprodukten um 15% auf 2.875 Mio US$ (2007: 2.507 Mio US$).
Der EBIT stieg um 6% auf 1.672 Mio US$ (2007: 1.580 Mio US$). Die EBIT-Marge betrug 15,8% (2007: 16,3%). Der Rückgang der Marge wurde im Wesentlichen verursacht durch gestiegene Personal-, Material- und andere operative Kosten. Hinzu kamen eine geringere Verwendung und niedrigere Erstattungssätze für das blutbildende Medikament EPO sowie höhere Preise für das gerinnungshemmende Medikament Heparin in Nordamerika. Die Margen wurden auch durch ein beschleunigtes Wachstum des Dienstleistungsgeschäfts außerhalb der USA (Segment „International“) in Verbindung mit Anlaufkosten für neue Kliniken und durch ungünstige Währungseffekte beeinflusst. Zudem stiegen sowohl in Nordamerika als auch im Segment „International“ die Abschreibungen als Folge der Erweiterungen der Produktionsstätten. Dies wurde teilweise kompensiert durch steigende Umsätze mit privaten Krankenversicherern, höhere Absatzzahlen bei Dialyseprodukten sowie andere operative Verbesserungen.
Den Jahresüberschuss konnten wir um 14% auf 818 Mio US$ (2007: 717 Mio US$) steigern.
| FRESENIUS MEDICAL CARE NACH REGIONEN | |||||
| Nordamerika | Europa | Lateinamerika | Asien-Pazifik | Gesamt | |
| Umsatz (Mio US$) | 7.005 | 2.510 | 491 | 606 | 10.612 |
| Dialysekliniken (31.12.) | 1.686 | 400 | 177 | 125 | 2.388 |
| Dialysepatienten (31.12.) | 125.857 | 29.841 | 19.230 | 9.158 | 184.086 |
| Behandlungen (Mio) | 19,1 | 4,5 | 2,9 | 1,4 | 27,9 |

