21. PENSIONEN UND ÄHNLICHE VERPFLICHTUNGEN

GRUNDLAGEN 

Der Fresenius-Konzern hat Pensionsaufwendungen und bildet Pensionsrückstellungen für laufende und zukünftige Leistungen an berechtigte aktive und ehemalige Mitarbeiter des Fresenius-Konzerns. Je nach rechtlicher, wirtschaftlicher und steuerlicher Gegebenheit eines Landes bestehen dabei unterschiedliche Systeme der Alterssicherung. Der Fresenius-Konzern hat zwei Arten von Versorgungssystemen. Dies sind zum einen leistungs- und zum anderen beitragsorientierte Versorgungspläne. Die Höhe der Pensionsleistungen hängt bei leistungsorientierten Versorgungsplänen grundsätzlich von der gesamten bzw. einem Teil der Beschäftigungsdauer sowie dem letzten Gehalt der Mitarbeiter ab. In beitragsorientierten Versorgungsplänen werden die Pensionsleistungen durch die Höhe der Beiträge der Mitarbeiter und der Arbeitgeber sowie der Erträge aus dem Planvermögen festgelegt. Die Beiträge können durch gesetzliche Höchstbeträge begrenzt sein. 

Im Falle des Ausscheidens eines Mitarbeiters ist der Fresenius-Konzern bei leistungsorientierten Pensionsplänen verpflichtet, die zugesagten Leistungen an den ehemaligen Mitarbeiter zu zahlen, wenn diese fällig werden. Leistungsorientierte Versorgungspläne können rückstellungs- oder fondsfinanziert sein. Fondsfinanzierte Versorgungspläne bestehen im Fresenius-Konzern im Wesentlichen in den USA, in Norwegen, in Großbritannien, in den Niederlanden und in Österreich. Rückstellungsfinanzierte Versorgungspläne bestehen in Deutschland und Frankreich.

Die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus leistungsorientierten Versorgungsplänen wird auf Basis versicherungsmathematischer Annahmen berechnet, wodurch Schätzungen erforderlich werden. Die Annahmen zur Lebenserwartung, der Abzinsungsfaktor sowie der erwartete Gehalts- und Rententrend beeinflussen als wesentliche Parameter die Höhe der Pensionsverpflichtung. Im Rahmen der fondsfinanzierten Pläne des Fresenius-Konzerns werden Vermögenswerte für die Erbringung der zukünftigen Zahlungsverpflichtungen reserviert. Der erwartete Ertrag aus diesem Planvermögen wird in der entsprechenden Periode als Ertrag erfasst. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste entstehen, wenn sich die tatsächlichen Werte der Parameter eines Jahres von den versicherungsmathematischen Annahmen für dieses Jahr unterscheiden sowie bei Abweichungen des tatsächlichen vom erwarteten Ertrag auf das Planvermögen. Die Pensionsrückstellungen einer Gesellschaft werden durch diese versicherungsmathematischen Gewinne oder Verluste beeinflusst.

Die Pensionsverpflichtungen des Fresenius-Konzerns werden bei einem fondsfinanzierten Versorgungsplan mit dem zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Planvermögen saldiert. Übersteigt die Pensionsverpflichtung den beizulegenden Zeitwert des Planvermögens, so wird eine Pensionsrückstellung in der Bilanz ausgewiesen. Übersteigt das Planvermögen die Verpflichtung aus der Pensionszusage und hat das Unternehmen einen Anspruch auf Rückerstattung oder Minderung künftiger Beitragszahlungen an den Fonds, so wird in der Bilanz ein Aktivposten unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.

Bei beitragsorientierten Versorgungsplänen zahlt der Fresenius-Konzern festgelegte Beiträge während der Dienstzeit eines Mitarbeiters. Durch diese Beiträge sind alle Verpflichtungen des Fresenius-Konzerns abgegolten. Der Fresenius-Konzern hat einen wesentlichen beitragsorientierten Versorgungsplan in Nordamerika. 

LEISTUNGSORIENTIERTE PENSIONSPLÄNE

Die Pensionsverpflichtungen (PBO) des Fresenius-Konzerns zum 31. Dezember 2007 in Höhe von 498 Mio € (2006: 553 Mio €) waren mit 219 Mio € (2006: 235 Mio €) durch Fonds gedeckt und mit 279 Mio € (2006: 318 Mio €) rückstellungsfinanziert. Der kurzfristige Teil der Pensionsrückstellungen in Höhe von 9 Mio € wird in der Bilanz unter den kurzfristigen Rückstellungen und sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Der langfristige Teil der Rückstellungen in Höhe von 270 Mio € wird als Pensionsrückstellungen ausgewiesen. Ein aus dem nordamerikanischen Pensionsplan der Fresenius Medical Care zum 31. Dezember 2007 resultierender Vermögenswert in Höhe von 7 Mio € ist in der Bilanz in den sonstigen langfristigen Vermögensgegenständen enthalten.

Die Pensionsrückstellungen in Höhe von 279 Mio € beruhen zu 70% auf der „Versorgungsordnung der Fresenius-Unternehmen“ von 1988 (Pensionsplan 1988), die, mit Ausnahme von Fresenius Helios, für die meisten deutschen Gesellschaften gilt. Der Rest der Pensionsrückstellungen entfällt im Wesentlichen auf individuelle Versorgungspläne der deutschen ProServe-Gesellschaften und der ausländischen Gesellschaften des Fresenius-Konzerns.

Die Pensionszahlungen hängen generell von der Beschäftigungsdauer und der Vergütung des Mitarbeiters bei Eintritt des Versorgungsfalls ab. Wie in Deutschland üblich, sind die dortigen Pensionszusagen der Gesellschaften des Fresenius-Konzerns unmittelbare Versorgungszusagen. Für den deutschen Pensionsplan 1988 besteht kein gesonderter Pensionsfonds.

Für die Mitarbeiter der Fresenius Medical Care Holdings, Inc. (FMCH) in den USA, einer Tochtergesellschaft der Fresenius Medical Care, bestehen ein leistungsorientierter Pensionsplan sowie ergänzende Pensionspläne für leitende Mitarbeiter, die im 1. Quartal 2002 gekürzt wurden. Durch diese Plankürzung werden im Wesentlichen alle gemäß den Plänen anspruchsberechtigten Mitarbeiter keine zusätzlichen Versorgungsansprüche für zukünftige Leistungen mehr erhalten. Die FMCH hat alle Pensionsverpflichtungen der Gesellschaft aus den unverfallbaren und eingefrorenen Pensionsansprüchen der Mitarbeiter zum Zeitpunkt der Plankürzung beibehalten. Jedes Jahr führt FMCH dem Pensionsplan mindestens den Betrag zu, der sich aufgrund gesetzlicher Vorschriften (Employee Retirement Income Security Act of 1974) ergibt. Für das Jahr 2007 sahen die gesetzlichen Vorschriften keine Mindestzuführung für den leistungsorientierten Pensionsplan vor. Im Jahr 2007 wurden freiwillige Zuführungen in Höhe von 1,2 Mio US$ (0,9 Mio €) getätigt. Die erwarteten Zuführungen für das Jahr 2008 betragen 0,9 Mio US$ (0,6 Mio €).

Der Fresenius-Konzern hat Pensionsverpflichtungen in Höhe von 229 Mio € aus Pensionsplänen, die entweder vollständig oder teilweise durch einen Pensionsfonds gedeckt werden. Pensionsverpflichtungen aus Pensionsplänen ohne Fondsvermögen belaufen sich auf 269 Mio €.

Im Folgenden werden die Veränderung der Pensionsverpflichtung, die Veränderung des Planvermögens und der Finanzierungsstatus der Versorgungspläne dargestellt. Die Rentenzahlungen in der Veränderung der Pensionsverpflichtung beinhalten Zahlungen sowohl aus den fondsfinanzierten als auch aus den rückstellungsfinanzierten Versorgungsplänen. Dagegen beinhalten die Rentenzahlungen in der Veränderung des Planvermögens lediglich die Zahlungen, die über Pensionsfonds geleistet werden.

Der Finanzierungsstatus stellt sich wie folgt dar:

in Mio € 2007 2006
 
Pensionsverpflichtungen zu Beginn des Jahres 553 571
Veränderungen im Konsolidierungskreis  1  2
Währungsumrechnungsdifferenzen  -21  -20
Laufender Dienstzeitaufwand  17  18
Früherer Dienstzeitaufwand  2  0
Zinsaufwand  27  26
Mitarbeiterbeiträge 1 1
Übertragungen
Änderung der Versorgungszusage/Planabgeltungen -3 -6
Versicherungsmathematische Verluste -60 -19
Rentenzahlungen -19 -13
Desinvestitionen 0 -7
Plananpassungen 0
Pensionsverpflichtungen am Ende des Jahres 498 553
     davon unverfallbar                               
427 481
Marktwert des Planvermögens zu Beginn des Jahres 235 232
Veränderungen im Konsolidierungskreis 0
Währungsumrechnungsdifferenzen -21 -18
Tatsächliche Erträge des Planvermögens 14 19
Arbeitgeberbeiträge 8 12
Mitarbeiterbeiträge 1 1
Abgeltung von Planvermögen 0 0
Übertragungen -6
Rentenzahlungen -11 -5
Marktwert des Planvermögens am Ende des Jahres 226 235
Finanzierungsstatus zum 31. Dezember 272 318
 

Zum 31. Dezember 2007 überstieg im nordamerikanischen Pensionsplan der Marktwert des Planvermögens die Pensionsverpflichtungen, woraus sich ein aktiviertes Pensionsvermögen in Höhe von 7 Mio € ergab. Aus allen anderen Plänen des Fresenius-Konzerns ergab sich ein Finanzierungsstatus in Höhe von insgesamt 279 Mio €, der in der Bilanz als Pensionsrückstellung ausgewiesen wird.

Die Zinssätze der einzelnen Pläne werden abgeleitet aus den Renditen von Portfolios aus Eigen- und Fremdkapitalinstrumenten mit hohem Rating und Laufzeiten, die den Zeithorizont der Pensionsverpflichtung widerspiegeln. Der Zinssatz des Fresenius-Konzerns ergibt sich aus dem mit den Pensionsverpflichtungen der einzelnen Pläne gewichteten Durchschnitt dieser Zinssätze.

Den errechneten Pensionsverpflichtungen liegen folgende gewichtete durchschnittliche Annahmen zum 31. Dezember zugrunde:

in %
2007 2006
 
Zinssatz 5,80 5,02
Gehaltsdynamik 3,66 3,75
Rententrend 1,80 1,60
 


Der Anwartschaftsbarwert für alle leistungsorientierten Pensionspläne betrug zum 31. Dezember 2007 430 Mio € (2006: 506 Mio €).

Die folgende Übersicht bezieht sich auf Pensionspläne, in denen die Pensionsverpflichtungen und der Anwartschaftsbarwert den beizulegenden Zeitwert des Pensionsvermögens überstieg:

in Mio €
2007 2006
 
Pensionsverpflichtung (PBO) 350 553
Anwartschaftsbarwert (ABO) 283 506
Marktwert des Planvermögens 71 235
 

Die pensionsbedingten Änderungen im Eigenkapital im Jahr 2007 und im Jahr 2006 stellten sich vor Steuereffekten wie folgt dar:

in Mio € 1. Januar 2007 Abgang1) Zugang Währungs-
umrechnungsdifferenzen
31. Dezember
2007
 
Versicherungs-
mathematische Gewinne
und Verluste
-112 5 57 3 -47
Dienstzeitaufwand früherer Jahre 6 1 0 7
Übergangsfehlbetrag -1 0 -1
Summe der pensionsbedingten
Änderungen
-107 6 57 3 -41
 

 1) In der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgswirksam erfasst

in Mio € 1. Januar 2006 Abgang/
Zugang
Anpassungen aufgrund
FAS 158
Währungs-
umrechnungsdifferenzen
31. Dezember
2006
 
Zusätzliche Mindestpensions-
rückstellung
-108 25 77 6 0
Versicherungs-
mathematische Gewinne
und Verluste
0 0 -112 0 -112
Dienstzeitaufwand früherer Jahre 0 0 6 0 6
Übergangsfehlbetrag 0 0 -1 0 -1
Summe der pensionsbedingten
Änderungen
-108 25 -30 6 -107
 

Zu den Steuereffekten durch die pensionsbedingten Änderungen auf das kumulierte Übrige Comprehensive Income zum 31. Dezember 2007, siehe Anmerkung 25, Übriges Comprehensive Income (Loss).

Im Jahr 2008 erwartet der Fresenius-Konzern aus der erfolgswirksamen Auflösung der pensionsbedingten Änderungen im Eigenkapital folgende Auswirkungen:

in Mio € 2008
 
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste 1
Dienstzeitaufwand früherer Jahre
Übergangsfehlbetrag
 

Aus den leistungsorientierten Versorgungsplänen ergab sich im Fresenius-Konzern ein Pensionsaufwand in Höhe von 35 Mio € (2006: 37 Mio €), der sich aus folgenden Komponenten zusammensetzte:

in Mio € 2007 2006
 
Bestandteile des Pensionsaufwands
 
   Laufender Dienstzeitaufwand 17
18
   Zinsaufwand 27
26
   Erwartete Erträge des Planvermögens -16
-16
   Tilgung von versicherungsmathematischen Verlusten, netto 5
9
   Tilgung von früherem Dienstzeitaufwand 1

   Tilgung des Übergangsfehlbetrags

   Aufwand aus der Abgeltung eines Plans 1

Pensionsaufwand 35
37
 
 

Der Pensionsaufwand wird den Aufwendungen zur Erzielung der Umsatzerlöse, den Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungskosten oder den Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen als Personalaufwand zugeordnet. Dies ist davon abhängig, in welchem Bereich der Bezugsberechtigte beschäftigt ist.

Dem errechneten Pensionsaufwand liegen folgende gewichtete durchschnittliche Annahmen zum 31. Dezember zugrunde:

in % 2007 2006
 
Zinssatz 5,02 4,70
Erwartete Erträge des Planvermögens 7,03 7,07
Gehaltsdynamik 3,75 3,50
 

Die versicherungsmathematischen Verluste, die im Geschäftsjahr zu einer Erhöhung des Anwartschaftsbarwerts der Versorgungszusagen führten, ergeben sich aus den der versicherungsmathematischen Berechnung zugrunde liegenden Änderungen der Abzinsungssätze sowie der Änderung der Annahmen zu Inflation und Mortalitäten. Versicherungsmathematische Verluste, die innerhalb einer Bandbreite von 10% des Verpflichtungsumfangs des jeweiligen leistungsorientierten Pensionsplans liegen, bestanden in Höhe von insgesamt 47 Mio € (2006: 112 Mio €).

Die folgende Tabelle zeigt die erwarteten zukünftigen Rentenzahlungen:

für die Geschäftsjahre in Mio €
 
2008 15
2009 16
2010 17
2011 18
2012 20
2013 bis 2017 125
Summe der erwarteten Rentenzahlungen in den nächsten 10 Jahren 211
 

Der Bewertungsstichtag des Fresenius-Konzerns zur Bestimmung des Finanzierungsstatus ist für alle Pläne der 31. Dezember 2007.

Die Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2007 bzw. 31. Dezember 2006 verteilten sich regional wie folgt:

in Mio € 2007 2006
 
Deutschland 244 260
Übriges Europa (ohne Deutschland) 34 53
Nordamerika 0 5
Asien-Pazifik 0
Lateinamerika 1 0
Afrika 0 0
Gesamte Pensionsrückstellungen 279 318
 

Von den Bezugsberechtigten sind knapp zwei Drittel in Nordamerika, ein Viertel in Deutschland und der Rest im übrigen Europa bzw. auf anderen Kontinenten beschäftigt.

Investmentpolitik und Strategie für das Planvermögen

Der Fresenius-Konzern überprüft regelmäßig die Annahme über die erwartete langfristige Rendite des Planvermögens des nordamerikanischen, fondsfinanzierten Versorgungsplans. Im Rahmen dieser Überprüfung wird durch unabhängige Aktuare in Beraterfunktion eine Bandbreite für die erwartete langfristige Rendite des gesamten Planvermögens ermittelt, indem die erwarteten zukünftigen Renditen für jede Klasse von Vermögensgegenständen mit dem Anteil der jeweiligen Klasse am gesamten Planvermögen gewichtet werden. Die ermittelte Renditebandbreite basiert sowohl auf aktuelle ökonomische Rahmendaten berücksichtigenden Prognosen langfristiger Renditen als auch auf historischen Marktdaten über vergangene Renditen, Korrelationen und Volatilitäten der einzelnen Klassen von Vermögensgegenständen. Im Geschäftsjahr betrug die erwartete langfristige Rendite auf das Planvermögen des nordamerikanischen Pensionsplans 7,50%.

Die Investmentpolitik strebt eine Verteilung der Vermögensgegenstände von 35,80% auf Aktien und 64,20% auf langfristige US-Anleihen an und berücksichtigt, dass es einen zeitlichen Horizont für investierte Fonds von mehr als fünf Jahren geben wird. Das gesamte Portfolio wird an einem Index gemessen, der die Benchmark der jeweiligen Anlagenkategorien sowie die angestrebte Verteilung der Vermögensgegenstände widerspiegelt. Entsprechend der Richtlinie darf nicht in Aktien der FMC-AG & Co. KGaA oder anderer nahe stehender Unternehmen investiert werden. Die Maßstäbe für die Entwicklung der separaten Anlagekategorien beinhalten: S & P 500 Index, Russell 2000 Growth Index, MSCI EAFE Index, Lehman U.S. Long Government/Credit Bond Index sowie HFRI Fund of Funds Index.

Die folgende Tabelle beschreibt die Aufteilung für die fondsfinanzierten Pläne des Fresenius-Konzerns:

in % Anteil 2007 Anteil 2006 Angestrebter Anteil
 
Zusammensetzung des Planvermögens
   
   Aktien 36,20 40,05 38,63
   Festverzinsliche Wertpapiere/Schuldtitel 60,81 57,34 59,52
   Immobilien 0,41 1,07 0,74
   Sonstiges 2,58 1,54 1,11
Gesamt 100,00 100,00 100,00
 

Die langfristig erwartete Gesamtverzinsung des Fresenius-Konzerns beträgt jährlich 7,06%. Die erwarteten Zuführungen zum Planvermögen für das Geschäftsjahr 2008 belaufen sich auf 4 Mio €.

BEITRAGSORIENTIERTE PENSIONSPLÄNE

Der Gesamtaufwand aus beitragsorientierten Plänen im Fresenius-Konzern betrug im Jahr 2007 20 Mio € (2006: 18 Mio €), wobei der größte Anteil auf den nordamerikanischen Plan entfällt, an dem die Mitarbeiter der FMCH teilnehmen können. Die Mitarbeiter der FMCH können bis zu 75% ihres Gehalts im Rahmen dieses Plans anlegen. Dabei gilt für Mitarbeiter im Alter von unter fünfzig Jahren ein jährlicher Maximalbetrag von 15.500 US$ und für Mitarbeiter ab einem Alter von fünfzig Jahren ein jährlicher Maximalbetrag von 20.500 US$. Die Gesellschaft zahlt 50% des Mitarbeiterbeitrags ein, allerdings maximal 3% des Gehalts des betreffenden Mitarbeiters. Im Geschäftsjahr 2007 betrug der Gesamtaufwand aus diesem beitragsorientierten Plan der Fresenius Medical Care 17 Mio € (2006: 16 Mio €).