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Home arrow Jahresabschluss arrow Konzernanhang arrow 9. Steuern

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Neben Deutschland und den USA finden weltweit länderspezifische steuerliche Betriebsprüfungen von Tochtergesellschaften der Fresenius SE statt. Der Fresenius-Konzern schätzt die Auswirkungen dieser steuerlichen Betriebsprüfungen auf den Konzernabschluss als nicht wesentlich ein.

Bei Erstanwendung des FIN 48 hatte der Fresenius-Konzern unsichere Steuervorteile in Höhe von 250 Mio € einschließlich der Beträge im Zusammenhang mit den oben beschriebenen Betriebsprüfungen in Deutschland und den USA. 

Die unsicheren Steuervorteile haben sich während des Geschäftsjahres 2007 wie folgt verändert:

in Mio € 2007
 
Stand 1. Januar 2007 250
Anstieg unsicherer Steuervorteile Vorjahre 25
Rückgang unsicherer Steuervorteile Vorjahre -7
Anstieg unsicherer Steuervorteile laufendes Jahr 15
Veränderung aufgrund von Einigung mit Finanzbehörden -2
Verminderung aufgrund von Verjährung 0
Währungsumrechnungsdifferenzen -12
Stand 31. Dezember 2007 269
 

Die Mehrheit dieser unsicheren Steuervorteile würde bei ihrem Ansatz zu einer Verringerung des effektiven Steuersatzes führen. Der Fresenius-Konzern ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht in der Lage, den Zeitpunkt oder die Größenordnung von Veränderungen der Position unsichere Steuervorteile zu prognostizieren.

Der Fresenius-Konzern erfasst Zinsen und sonstige Zuschläge im Zusammenhang mit den Steuervorteilen als Ertragsteueraufwand. Im Geschäftsjahr 2007 erfasste der Fresenius-Konzern Aufwendungen in Höhe von 15 Mio € für Zinsen und sonstige Zuschläge. Zum 31. Dezember 2007 hatte der Fresenius-Konzern Rückstellungen in Höhe von 53 Mio € für derartige Zinsen und sonstige Zuschläge.