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Home arrow Jahresabschluss arrow Konzernanhang arrow 27. Finanzinstrumente

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    Fair Value Hedge
Zur Sicherung des Marktwerts von Teilen des festverzinslichen Fremdkapitals hat Fresenius Medical Care als Fair Value Hedges klassifizierte US-Dollar Zinsswaps abgeschlossen. Diese Zinsswaps wandeln in US-Dollar zu leistende Festzinszahlungen für die genussscheinähnlichen Wertpapiere des Fresenius Medical Care Capital Trust II in variabel verzinste Zahlungen um. Da die Kontraktspezifikationen der Zinsswaps identisch sind mit den Konditionen der genussscheinähnlichen Wertpapiere der Fresenius Medical Care Capital Trust II, ist die Sicherungsbeziehung wirksam und das Jahresergebnis wurde nicht durch eine Ineffektivität des Sicherungsgeschäfts beeinflusst. Diese Zinsswaps werden zum Marktwert in der Bilanz erfasst. Der entsprechende Anteil der gesicherten, festverzinslichen genussscheinähnlichen Wertpapiere wird zum Buchwert einschließlich einer Wertkorrektur für die zinsinduzierte Marktwertänderung ausgewiesen. Der erfolgswirksam erfasste Effekt der durch diese Fair Value Hedges abgesicherten Grundgeschäfte betrug -7 Mio € (2006: -3 Mio €) und wurde im Wesentlichen durch den erfolgswirksam erfassten Effekt der Sicherungsinstrumente in Höhe von 7 Mio € (2006: 3 Mio €) ausgeglichen. Zum 31. Dezember 2007 waren derartige Zinsswaps mit einem Nominalwert von 450 Mio US$ (306 Mio €) und einem Marktwert von -6 Mio US$ (-4 Mio €) im Bestand der Fresenius Medical Care. Die Fair Value Hedges der Fresenius Medical Care endeten am 1. Februar 2008 zeitgleich mit der Rückzahlung der entsprechenden Verbindlichkeiten.

KREDITRISIKO

Der Fresenius-Konzern ist in Bezug auf derivative Finanzinstrumente dem Risiko ausgesetzt, dass Vertragspartner ihre Leistungsverpflichtungen nicht erfüllen. Im Hinblick auf derivative Finanzinstrumente wird jedoch erwartet, dass die Vertragspartner ihren Verpflichtungen nachkommen, da es sich bei diesen um Banken einwandfreier Bonität handelt. Das maximale Kreditrisiko aus Derivaten ergibt sich aus der Summe der Derivate mit einem zum Bilanzstichtag positiven Marktwert. Am 31. Dezember 2007 betrug das maximale Kreditrisiko der Zinsderivate 0,4 Mio € und der Währungsderivate 19 Mio €. Das maximale Kreditrisiko aus nicht-derivativen Finanzinstrumenten entspricht dem Gesamtwert aller Forderungen. Das Management des Fresenius-Konzerns analysiert zur Kontrolle dieses Kreditrisikos die Altersstruktur der Forderungen. Zu Details im Zusammenhang mit Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Wertberichtigungen siehe Anmerkung 12, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

LIQUIDITÄTSRISIKO

Das Liquiditätsrisiko ist definiert als das Risiko, dass eine Gesellschaft möglicherweise ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen kann. Mittels eines effektiven Working-Capital- und Cash-Managements sowie einer vorausschauenden Evaluierung von Refinanzierungsalternativen steuert das Management des Fresenius-Konzerns die Liquidität des Konzerns. Das Management des Fresenius-Konzerns ist davon überzeugt, dass die bestehenden Kreditfazilitäten sowie die Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit und aus sonstigen kurzfristigen Finanzierungsquellen zur Deckung des vorhersehbaren Liquiditätsbedarfs der Gesellschaft ausreichen (siehe Anmerkung 19, Verbindlichkeiten aus Darlehen und aktivierten Leasingverträgen).