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Home arrow Jahresabschluss arrow Konzernanhang arrow 27. Finanzinstrumente

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Management des Zinsrisikos
Die Zinsrisiken des Konzerns erwachsen im Wesentlichen aus den Geld- und Kapitalmarkttransaktionen des Fresenius-Konzerns zur Finanzierung der Geschäftstätigkeit. Die Absicherung der Zinsrisiken erfolgt hauptsächlich durch die Fresenius SE und die FMC-AG & Co. KGaA.

Der Fresenius-Konzern setzt Zinsswaps und in geringem Umfang Zinsoptionen ein, um sich durch den Tausch von variablen Zinsen in Festzinssätze gegen Zinsänderungsrisiken aus variabel verzinsten mittel- und langfristigen Krediten abzusichern. Des Weiteren verwendet der Fresenius-Konzern Zinsswaps, um durch den Tausch von Festzinssätzen in variable Zinsverpflichtungen den Marktwert eines Teils des festverzinslichen Fremdkapitals zu sichern.

Zur Analyse der Auswirkungen von Änderungen der für Fresenius relevanten Referenzzinsen auf die Ertragslage des Konzerns wird der Anteil der Finanzverbindlichkeiten ermittelt, der originär zu variablen Sätzen verzinst wird und nicht durch den Einsatz von Zinsswaps oder Zinsoptionen gegen einen Anstieg der Referenzzinsen gesichert ist, sowie der Teil der Finanzverbindlichkeiten, der ursprünglich zu festen Sätzen verzinst wird und durch den Einsatz von Zinsswaps in eine variabel verzinsliche Verbindlichkeit umgewandelt worden ist. Für den auf diese Weise ermittelten Teil der Finanzverbindlichkeiten wird unterstellt, dass die Referenzzinssätze am Berichtsstichtag jeweils einheitlich um 0,5% höher gewesen wären als sie tatsächlich waren. Der daraus folgende zusätzliche jährliche Zinsaufwand wird zu dem Konzern-Jahresüberschuss ins Verhältnis gesetzt. Diese Analyse ergibt, dass ein Anstieg der für den Fresenius-Konzern relevanten Referenzzinssätze um 0,5% einen Einfluss auf den Konzern-Jahresüberschuss von weniger als 1% hätte.

    Cashflow Hedge
Der Fresenius-Konzern nutzt als Cashflow Hedges klassifizierte Zinsswaps, um bestimmte, überwiegend in US-Dollar und Euro zu leistende Zinszahlungen aus bestehenden revolvierenden Kreditvereinbarungen und Schuldscheindarlehen in fixe Zinszahlungen zu konvertieren. Die entsprechenden US-Dollar Zinsswaps mit einem Nominalvolumen von 3.465 Mio US$ und einem Marktwert von -35 Mio US$ laufen zu verschiedenen Terminen zwischen den Jahren 2008 und 2012 aus. Darin sind Zinsswaps mit einem Nominalvolumen von 650 Mio US$ enthalten, die im Jahr 2007 abgeschlossen wurden und ab dem 31. März 2008 wirksam werden. Bis zu diesem Zeitpunkt werden Zinsswaps mit einem Nominalvolumen von 515 Mio US$ fällig. Die entsprechenden Euro Zinsswaps mit einem Nominalvolumen von 217 Mio € und einem Marktwert von -2 Mio € werden zwischen den Jahren 2008 und 2014 fällig. Der durchschnittliche Zinssatz für die US-Dollar Zinsswaps beträgt 4,43% und für die Euro Zinsswaps 4,56%.

Zum 31. Dezember 2007 wurden Verluste vor Steuern in Höhe von 26 Mio € (31. Dezember 2006, Gewinne: 45 Mio € ) erfolgsneutral im Eigenkapital (kumuliertes Übriges Comprehensive Income (Loss)) abgegrenzt. Nach Steuern beliefen sich diese Verluste auf 16 Mio € (31. Dezember 2006, Gewinne: 28 Mio €). Die aus den Swap-Vereinbarungen resultierenden Zinsverbindlichkeiten und Zinsforderungen werden abgegrenzt und als Anpassung des Zinsaufwands zum jeweiligen Bilanzstichtag erfasst.