Jahresabschluss
Konzernanhang
19. Verbindlichkeiten aus Darlehen und aktivierten Leasingverträgen KREDITLINIEN
Neben den zuvor beschriebenen Verbindlichkeiten stehen dem Fresenius-Konzern weitere Kreditfazilitäten zur Verfügung, die zum Stichtag nicht oder nur teilweise genutzt waren. Der zusätzlich verfügbare Finanzierungsspielraum aus freien Kreditlinien betrug am 31. Dezember 2007 mehr als 1,5 Mrd €.
Dabei entfielen auf syndizierte Kreditlinien 944 Mio €. Dieser Betrag umfasst die noch ungenutzten Mittel der Fresenius Medical Care-Kreditvereinbarung 2006 in Höhe von 875 Mio US$ (594 Mio €) und eine Kreditvereinbarung der Fresenius SE in Höhe von 350 Mio €. Letztere wurde im Jahr 2006 mit einer Gruppe von europäischen Banken für eine Laufzeit von fünf Jahren abgeschlossen. Des Weiteren bestanden bilaterale Kreditlinien in Höhe von rund 620 Mio €, die neben den bereits beschriebenen Kreditfazilitäten der EIB auch Kreditlinien beinhalteten, die einzelne Konzerngesellschaften mit Geschäftsbanken vereinbart haben. Sie dienen im Allgemeinen zur Finanzierung von Betriebsmitteln und sind in der Regel unbesichert.
Neben diesen Kreditfazilitäten verfügt die Fresenius SE außerdem über ein Commercial-Paper-Programm, in dessen Rahmen kurzfristige Schuldtitel von bis zu 250 Mio € ausgegeben werden können. Am 31. Dezember 2007 waren keine Wertpapiere begeben.
Darüber hinaus bestehen weitere Finanzierungsmöglichkeiten im Rahmen des Fresenius Medical Care Forderungsverkaufsprogramms mit einem maximalen Volumen von 650 Mio US$, das zum 31. Dezember 2007 mit 85 Mio US$ in Anspruch genommen war.





