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Home arrow Jahresabschluss arrow Konzernanhang arrow 1. Grundlagen

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o) Immaterielle Vermögensgegenstände mit bestimmbarer Nutzungsdauer

Im Fresenius-Konzern werden in Übereinstimmung mit FAS 142 (Goodwill and Other Intangible Assets) immaterielle Vermögensgegenstände mit bestimmbarer Nutzungsdauer, wie z.B. Verträge über Wettbewerbsverzichte und Technologie, über die jeweilige Restnutzungsdauer linear auf ihren Restwert abgeschrieben und in Übereinstimmung mit FAS 144 (Accounting for Impairment or Disposal of Long-Lived Assets) auf außerplanmäßigen Abschreibungsbedarf hin überprüft (siehe Anmerkung 1.IV.g, Außerplanmäßige Abschreibungen). Verträge über Wettbewerbsverzichte mit einer bestimmbaren Nutzungsdauer haben eine Nutzungsdauer zwischen 7 und 25 Jahren und eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 8 Jahren. Für Technologie liegt die bestimmbare Nutzungsdauer bei 15 Jahren. Alle anderen immateriellen Vermögensgegenstände werden über ihre jeweilige geschätzte Nutzungsdauer zwischen 2 und 40 Jahren abgeschrieben.

Dauerhafte Wertminderungen werden durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt. 

p) Firmenwerte sowie immaterielle Vermögensgegenstände mit unbestimmbarer Nutzungsdauer

Die Bilanzierung von immateriellen Vermögensgegenständen mit unbestimmbarer Nutzungsdauer, die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erworben wurden, wie z.B. Markennamen und bestimmte Managementverträge, erfolgt getrennt vom Firmenwert und richtet sich nach den in FAS 141 (Business Combinations) festgelegten Kriterien. Der Ansatz erfolgt zu Anschaffungskosten. Firmenwerte und immaterielle Vermögensgegenstände mit unbestimmbarer Nutzungsdauer werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern jährlich und unterjährig bei Eintritt bestimmter Ereignisse auf außerplanmäßigen Abschreibungsbedarf hin überprüft (Impairment Test).

Zur jährlichen Durchführung des Impairment Tests von Firmenwerten hat der Fresenius-Konzern einzelne so genannte Berichtseinheiten (Reporting Units) nach FAS 142 festgelegt und den Buchwert jeder Berichtseinheit durch Zuordnung der Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, einschließlich vorhandener Firmenwerte und immaterieller Vermögensgegenstände, bestimmt. Mindestens einmal jährlich wird der Zeitwert jeder Berichtseinheit mit deren Buchwert verglichen. Der Zeitwert einer Berichtseinheit wird unter Anwendung eines Discounted-Cashflow-Verfahrens, basierend auf den erwarteten Zahlungsmittelzuflüssen (Cashflows) der Berichtseinheiten, ermittelt. Falls der Zeitwert der Berichtseinheit niedriger ist als der Buchwert, wird die Differenz zuerst beim Firmenwert der Berichtseinheit als außerplanmäßige Abschreibung berücksichtigt.

Um die Werthaltigkeit von einzeln abgrenzbaren immateriellen Vermögensgegenständen mit unbestimmbarer Nutzungsdauer zu beurteilen, vergleicht der Fresenius-Konzern die Zeitwerte dieser immateriellen Vermögensgegenstände mit ihren Buchwerten. Der beizulegende Zeitwert eines immateriellen Vermögensgegenstandes wird unter Anwendung eines Discounted-Cashflow-Verfahrens oder – sofern angemessen – anderer Methoden ermittelt.

Die Werthaltigkeit der in der Konzernbilanz enthaltenen Firmenwerte und der sonstigen einzeln abgrenzbaren immateriellen Vermögensgegenstände mit unbestimmbarer Nutzungsdauer war gegeben. Außerplanmäßige Abschreibungen auf Firmenwerte waren daher in den Geschäftsjahren 2007 und 2006 nicht erforderlich.