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VERMÖGENSLAGE

Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme des Konzerns erhöhte sich um 300 Mio € (2%) auf 15.324 Mio € (31. Dezember 2006: 15.024 Mio €). Währungsbereinigt hätte sich ein Anstieg von 8% ergeben. Die Zunahme der Bilanzsumme ist in Höhe von 4% den im Berichtsjahr getätigten Akquisitionen zuzurechnen. Die Ausweitung des bestehenden Geschäfts hat ebenfalls 4% beigetragen. Die Inflationsentwicklung hatte während des Berichtszeitraums keine signifikanten Auswirkungen auf die Vermögenslage von Fresenius.

Auf der Aktivseite betrugen die langfristigen Vermögensgegenstände 11.033 Mio € (2006: 10.918 Mio €). Zu den Wechselkursrelationen vom 31. Dezember 2006 gerechnet, hätte sich eine Zunahme von 8% ergeben. Hier wirkten sich Zugänge im Sachanlagevermögen aus. Der Firmenwert aus Akquisitionen betrug 495 Mio € zum 31. Dezember 2007.

Das Umlaufvermögen stieg um 5% auf 4.291 Mio € (2006: 4.106 Mio €). Währungsbereinigt hätte das Umlaufvermögen um 9% über dem Vorjahreswert gelegen. Innerhalb dieser Position nahmen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 3% auf 2.159 Mio € zu, und zwar vor allem aufgrund der Geschäftsausweitung (2006: 2.088 Mio €). Ohne Wechselkurseffekte hätten sich die Forderungen um 8% erhöht. Dieser Anstieg lag damit unter dem währungsbereinigten Umsatzwachstum von 10%. Positiv wirkte sich unser nachhaltiges Forderungsmanagement aus: Die durchschnittliche Forderungslaufzeit betrug wie im Jahr 2006 71 Tage. Die Vorräte sind um 15% auf 875 Mio € gestiegen (2006: 761 Mio €). Die Vorratsreichweite betrug im Berichtsjahr 42 Tage (2006: 38 Tage). Hier wirkte sich ein Vorratsaufbau bei der Fresenius Kabi aus, der hauptsächlich im Zusammenhang mit der Verlagerung von Produktionen und dem Aufbau entsprechender Sicherheitsbestände steht, die die Lieferfähigkeit garantieren. Der Anteil der Vorräte an der Bilanzsumme hat sich zum 31. Dezember 2007 auf 5,7% leicht erhöht (31. Dezember 2006: 5,1%). 

Auf der Passivseite der Bilanz ist das Eigenkapital einschließlich der Anteile anderer Gesellschafter am Eigenkapital um 6%, oder 331 Mio €, auf 6.059 Mio € (2006: 5.728 Mio €) gestiegen. Währungsbereinigt hätte die Zunahme 13% betragen. Der Jahresüberschuss des Konzerns erhöhte das Eigenkapital um 410 Mio €. Die Eigenkapitalquote einschließlich der Anteile anderer Gesellschafter betrug 39,5% am 31. Dezember 2007 (31. Dezember 2006: 38,1%).

Die Passivseite der Bilanz zeigt eine sehr solide Finanzierungsstruktur: Das Eigenkapital des Konzerns einschließlich der Anteile anderer Gesellschafter deckt die langfristigen Vermögensgegenstände zu 55% (2006: 52%). Eigenkapital, Anteile anderer Gesellschafter und langfristige Verbindlichkeiten decken die gesamten langfristigen Vermögensgegenstände und die Vorräte nahezu vollständig ab.

FÜNFJAHRESÜBESICHT VERMÖGENSLAGE
in Mio € 2007 2006 2005 2004  2003
 
Bilanzsumme 15.324 15.024 11.594 8.188  8.347
Eigenkapital* 6.059 5.728 5.130 3.347  3.214
Eigenkapitalquote* 40 38 44 41  39
Eigenkapital*/Langfrist. Vermögensgegenstände (%) 55 52 64 62  57
Finanzverbindlichkeiten 5.699 5.872 3.502 2.735  3.023
Finanzverbindlichkeiten in % der Bilanzsumme 37 39 30 33  36
Gearing (%) 88 98 63 78  90
 
* einschließlich Anteile anderer Gesellschafter