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QUALITÄTSMANAGEMENT

Unser nach ISO 9001:2000 ausgerichtetes Qualitätsmanagement hat die folgenden drei Schwerpunkte:

  • wertschöpfende, auf Kundenanforderungen und Effizienz ausgerichtete Prozesse zu erkennen, 
  • diese Prozesse mit Hilfe von Kennzahlen zu überwachen und zu lenken und 
  • Prozessabläufe zu verbessern.

Dies bezieht sich sowohl auf die Qualität unserer Produkte als auch auf alle Dienstleistungen und Therapien, die wir erbringen. Unser Qualitätsmanagement umschließt ferner alle Produktgruppen, wie Arzneimittel, medizintechnische Produkte und Nahrungen sowie unsere Kliniken. Wir überprüfen unser Qualitätsmanagementsystem in regelmäßigen internen Audits und werden durch externe Organisationen zertifiziert.

Bereits während ihrer Entwicklung werden alle Produkte intensiven Kontrollen unterzogen. Für Arzneimittel müssen zusätzlich Zulassungsunterlagen auf Basis von nationalen und internationalen Bestimmungen vorbereitet und eingereicht werden. Medizinprodukte durchlaufen ein Konformitätsbewertungsverfahren, das die Übereinstimmung mit geltenden Normen belegt. Bei unseren enteralen Nahrungen wird bereits bei deren Entwicklung das sogenannte HACCP-Konzept (Hazard Analysis Critical Control Point) berücksichtigt.

In allen unseren Produktionsstätten ist ein Qualitätssicherungssystem etabliert. Neben dem kontrollierten Einsatz von Materialien, validierten Herstellungsverfahren, Umgebungskontrollen sowie Inprozesskontrollen findet eine chargenweise Kontrolle und Freigabe der Produkte statt. Unsere Produktionsstandorte werden regelmäßig von Überwachungsbehörden oder unabhängigen Institutionen inspiziert. In allen Audits wurde die entsprechende Herstellungserlaubnis verlängert bzw. das Zertifikat erteilt.

Auch die Vertriebsbereiche sind in das Qualitätsmanagementsystem eingebunden. Im Vertriebsprozess können wir z.B. jederzeit nachvollziehen, welche Charge an welchen Kunden geliefert wurde.

HELIOS hat in den vergangenen Jahren ein Kennzahlensystem zur Messung der medizinischen Ergebnisqualität im Krankenhaus entwickelt und aufgebaut. Dieses unterliegt keiner ISO-Zertifizierung, ist jedoch als hochinnovatives Verfahren im Krankenhausmarkt anerkannt und wird als Standard auch außerhalb der HELIOS-Kliniken-Gruppe von mehr als 200 Kliniken in Deutschland eingesetzt. Darüber hinaus startete im Jahr 2008 das Bundesamt für Gesundheit der Schweiz ein Pilotprojekt zur Erhebung und Veröffentlichung von Qualitätsindikatoren im Krankenhausbereich auf Basis des HELIOS-Qualitätsmanagements.

Fresenius Medical Care

Das Integrierte Management-System (IMS) von Fresenius Medical Care berücksichtigt neben der ISO-Norm 9001:2000 auch den speziellen Standard für Medizinprodukte ISO 13485:2003. Bereits im Jahr 2006 wurde das IMS in allen europäischen Fertigungsstätten eingeführt. Auch die Produktionsstätten in den USA und in Mexiko sind nach ISO 13485:2003 zertifiziert. Im Jahr 2007 haben etwa 40 weitere Dialysekliniken das IMS eingeführt. Damit sind über 70% der Kliniken der Fresenius Medical Care in Europa zertifiziert – nach rund 65% im Vorjahr. Um die hohe Anzahl der Audits auch künftig durchführen zu können, wurden im Jahr 2007 rund 20 zusätzliche Mitarbeiter im Qualitätsmanagement dahingehend weiter qualifiziert, dass sie Audits gemäß den Anforderungen des IMS durchführen können (2006: 50 Mitarbeiter). In den einzelnen Ländern hatte Fresenius Medical Care ein besonderes Augenmerk darauf, leitendes Pflegepersonal in den Audit-Prozess einzubinden, das die Überprüfung der Hygieneanforderungen in unseren Dialysekliniken mit begleitet. Das Audit-Konzept, das die Einbindung von Experten fordert, wird damit von Fresenius Medical Care konsequent fortgeführt.

Für die Bewertung der Qualität der Dialysebehandlungen nutzen wir die in der Dialysebranche allgemein anerkannten Qualitätsparameter, etwa den Hämoglobin-Wert. Hämoglobin wird im menschlichen Körper vornehmlich für den Sauerstofftransport von den Atemorganen zu den Sauerstoff verbrauchenden Geweben eingesetzt.