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Die Anleihe wurde von der Fresenius Medical Care Finance III S.A., Luxembourg, emittiert mit Garantien der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA, der Fresenius Medical Care Holdings, Inc. und der Fresenius Medical Care Deutschland GmbH. Der Nettoerlös der Anleihe wurde verwendet für die Reduzierung der Darlehen (Term Loan A und Term Loan B) der Kreditvereinbarung (über 4,6 Mrd US$ vom 31. März 2006) um jeweils 150 Mio US$ und für eine temporäre Rückführung des Fresenius Medical Care Forderungsverkaufsprogramms. Der Finanzierungsspielraum aus dem Forderungsverkaufsprogramm wurde für die Rückzahlung der im Februar 2008 fällig werdenden, nachrangigen genussscheinähnlichen Wertpapiere mit einem Coupon von 7 7/8 % genutzt. Weitere Refinanzierungen in größerem Umfang sind im Fresenius-Konzern erst ab dem Jahr 2011 fällig.

Die Fresenius SE verfügt über ein Commercial-Paper-Programm, in dessen Rahmen kurzfristige Schuldtitel bis zu 250 Mio € ausgegeben werden können. Am 31. Dezember 2007 und zum 31. Dezember 2006 waren keine Wertpapiere begeben.

Der Fresenius-Konzern nahm im Rahmen von bilateralen und syndizierten Bankkrediten Mittel in Höhe von rund 2,7 Mrd € in Anspruch. Darüber hinaus bestehen per 31. Dezember 2007 mehr als 1,5 Mrd € freie Kreditlinien (einschließlich fest zugesagter Kreditlinien in Höhe von 1,1 Mrd €). Die Mittelaufnahme im Rahmen dieser Kreditlinien ist im Allgemeinen zur Finanzierung von Betriebsmitteln vorgesehen und ist in der Regel – mit Ausnahme der Fresenius Medical Care Kreditvereinbarung – unbesichert.

Am 31. Dezember 2007 haben sowohl die Fresenius SE als auch die Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA einschließlich aller Tochtergesellschaften die Kreditauflagen und Verpflichtungen aus allen Finanzierungsverträgen erfüllt. 

Bedeutung außerbilanzieller Finanzierungsinstrumente für die Finanz- und Vermögenslage

Fresenius ist nicht an außerbilanziellen Geschäften beteiligt, die sich gegenwärtig oder zukünftig aller Wahrscheinlichkeit nach in wesentlicher Weise auswirken werden auf die Finanzlage, Aufwendungen oder Erträge, die Ertragslage, Liquidität, Investitionsausgaben, das Vermögen oder die Kapitalausstattung.

Liquiditätsanalyse

Wesentliche Quellen der Liquidität waren im Berichtsjahr Mittelzuflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit und die Aufnahme von kurz-, mittel- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten. Die Mittelzuflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit werden beeinflusst durch die Rentabilität des Geschäfts von Fresenius und durch das Nettoumlaufvermögen, insbesondere durch den Forderungsbestand. Mittelzuflüsse aus kurzfristigen Krediten können durch Forderungsverkauf im Rahmen des Forderungsverkaufsprogramms der Fresenius Medical Care, durch die Ausnutzung des Commercial-Paper-Programms sowie durch die Inanspruchnahme von bilateralen Bankkreditvereinbarungen erzielt werden. Mittel- und langfristige Finanzierungen werden durch revolvierende Kredite der Fresenius Medical Care und der Fresenius SE und durch Anleihen bereitgestellt sowie durch verschiedene andere Finanzierungsinstrumente.

Fresenius ist davon überzeugt, dass die bestehenden Kreditfazilitäten sowie die Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit und aus sonstigen kurzfristigen Finanzierungsquellen zur Deckung des vorhersehbaren Liquiditätsbedarfs des Konzerns ausreichen. 

FÜNFJAHRESÜBERSICHT FINANZLAGE
in Mio € 2007 2006 2005 2004 2003
 
Operativer Cashflow 1.296 1.052 780  851 776
in % vom Umsatz 11,4 9,8 9,9  11,7 11,0
Investitionen in Sachanlagen, netto 666 571 331
 286 322
Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden 630 481 449  565 454
in % vom Umsatz 5,5 4,5 5,7  7,8 6,4