• WIR ARBEITEN STETIG DARAN, UNSER UMWELTMANAGEMENT ZU VERBESSERN. 
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FRESENIUS KABI 

Auch Fresenius Kabi übernimmt aktive Verantwortung für den Umweltschutz. Die kontinuierliche Qualitätsverbesserung der Produkte zum Wohle der Patienten geht einher mit gezielten Umweltmaßnahmen unter Berücksichtigung der lokalen gesetzlichen Bestimmungen. Im Jahr 2007 wurde eine Matrix-Zertifizierung der Umweltnorm 14001:2004 eingeführt. An diesem übergeordneten Zertifizierungsprozess nehmen zunächst fünf Werke in Europa und Asien teil. Der Abschluss der ersten Phase ist für Anfang des Jahres 2008 geplant.

In unserem Werk in Friedberg, Deutschland, wurde im Jahr 2007 das Wertstoffrecycling weiter optimiert. Die sortenreine Trennung von Kunststoffen führte zu einer deutlichen Erhöhung der Wiederaufbereitung durch Regranulierung. Die übrigen Kunststoffe werden der Ersatzbrennstoffherstellung zugeführt. Die Abfallmenge, die wiederverwendet wird, hat sich von etwa 5.800 Tonnen im Jahr 2006 auf über 7.000 Tonnen im Jahr 2007 erhöht. Das erhöhte Abfallaufkommen geht mit einer deutlichen Ausweitung der Produktionsvolumina im Werk Friedberg einher. Die Recyclingquote verbesserte sich auf mehr als 94% (2006: knapp 94%).

Im Jahr 2006 wurde am Standort Friedberg eine Projektgruppe gegründet, die Energieeinsparmaßnahmen umsetzen soll. So wurden u.a. im Jahr 2007 frequenzgeregelte Gebläseventilatoren eingebaut, deren Motoren die Leistung selbstständig gemäß dem jeweils benötigten Energiebedarf regeln. Außerdem wurden die Anlagenlaufzeiten optimiert und die Abwassermenge reduziert. Durch diese Maßnahmen wird der CO2-Ausstoss um rund 3.300 Tonnen pro Jahr gesenkt. Neben dem vorrangigen Ziel Umweltschutz haben die Maßnahmen zudem für eine Kostenreduktion bei Energien gesorgt.

In unserem österreichischen Werk in Graz lag der Themenschwerpunkt im Jahr 2007 auf der Implementierung des Umweltmanagementsystems ISO 14001:2004. Die Zertifizierung ist für Januar 2008 geplant. Auch hier wurde die Abfallsammlung und -trennung verbessert. Darüber hinaus änderte Fresenius Kabi in enger Zusammenarbeit mit Lieferanten Prozesse, um direkte und indirekte Maßnahmen zum Umweltschutz zu ergreifen. So konnten durch eine Änderung in der Aufbereitung von Reinraumkleidung – u.a. Verringerung des Verpackungsmaterials – Ressourcen eingespart und das Abfallaufkommen deutlich reduziert werden. Am Standort Linz, Österreich, beauftragt Fresenius Kabi ausschließlich qualifizierte Firmen für die Entsorgung. Die Verwertung und das Recycling haben Vorrang gegenüber der Beseitigung. Der Einsatz von Presscontainern verringert beispielsweise das Abfallvolumen und demzufolge auch die Transportkosten für die Entsorgung. Bei der Wirkstoffproduktion verzichten wir auf den Einsatz organischer Lösungsmittel, wodurch die Umweltbelastung reduziert wird.

In unserem Werk im schwedischen Uppsala konzentrierten wir uns weiter darauf, die Freisetzung von Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Darüber hinaus wurde im Berichtsjahr ein Projekt gestartet mit dem Ziel, das Abfallaufkommen um bis zu 30% zu reduzieren und die Recyclingquote zu erhöhen. Begleitet wird dieses Projekt von Mitarbeiterschulungen: Neben dem Management sind auch Einkauf, Produktion und Logistik in das Projekt involviert. Allein im Produktionsbereich wurde das Abfallaufkommen bereits um rund 25% gesenkt.

FRESENIUS HELIOS

HELIOS hat die Abfallentsorgung ihrer Kliniken bereits frühzeitig nach den gesetzlichen Vorgaben organisiert. Ziel ist eine wirtschaftliche und ökologisch vertretbare Abfallentsorgung. Unser Entsorgungsmanagement verstehen wir als Prozess, der bereits im Einkauf unter Nutzung aller Instrumente der Verpackungsverordnung beginnt und mit einem konsequenten Recycling – z.B. Wiederaufbereitung von Lösemitteln oder Vermarktung von Infusionsgläsern – endet. Alle Abfälle werden standardisiert erfasst und den entsprechenden Abfallarten zugeordnet. Diese Daten dienen uns u.a. als Grundlage für die Entscheidung, ob Rahmenverträge mit regionalen Entsorgern oder ein Konzernrahmenvertrag mit einem Entsorger abgeschlossen werden.

FRESENIUS VAMED

Auch das Gesundheitswesen muss in Zukunft noch stärker der nachhaltigen Entwicklung gerecht werden. Gerade im Klinikbereich gilt es dies zu berücksichtigen. VAMED integriert die jeweiligen nationalen Umweltvorgaben bereits bei der Planung und dem Bau eines Krankenhauses oder anderer Gesundheitseinrichtungen als aktiven Beitrag für den Umweltschutz.